Für große Rollouts können IT-Teams in Unternehmen deskbird Dock zentral bereitstellen, anstatt jede einzelne Person aufzufordern, die App selbst herunterzuladen und zu installieren. Bei verwalteten Installationen wird die App lautlos mit vorkonfigurierter Authentifizierung aktiviert, sodass Nutzer nie einen Anmeldebildschirm sehen oder ein Passwort eingeben müssen. In diesem Artikel erfährst du, was du dafür brauchst, welchen Aktivierungsmodus du wählen solltest und wie die Erfahrung für Mitarbeitende danach aussieht.
📅 Technischer Support: Bei Fragen zur Einrichtung und Konfiguration von deskbird Dock kannst du einen Termin mit unserem Dock-Experten buchen. Diese Sessions behandeln ausschließlich die Einrichtung und technische Fragen zu deskbird Dock – für alles andere kontaktiere bitte den deskbird Support. Verfügbar auf Englisch, Französisch und Arabisch.
- Bevor du startest
- Aktivierungsmodus wählen
- Mit Intune bereitstellen
- Was Nutzer nach einer stillen Installation sehen
1. Bevor du startest
Für eine verwaltete Bereitstellung gelten ein paar zusätzliche Anforderungen zu den üblichen deskbird Dock-Voraussetzungen:
- Geräte: Entra-verbundene, von Intune verwaltete Windows-Geräte. Die stille Bereitstellung über Intune ist nur für Windows verfügbar.
- Unternehmensmodus: Erfordert, dass du deine Entra-Tenant-ID zuerst bei deskbird registrierst.
- Nutzermodus: Mitarbeitende müssen bereits ein deskbird-Konto haben.
- Office-Netzwerke: Müssen unter Admin > deskbird Intelligence > Office-Erkennung konfiguriert sein, sonst kann ein bereitgestelltes Dock nichts erkennen.
Die vollständige Liste der Voraussetzungen findest du unter deskbird Dock: Übersicht & Einrichtung.
2. Aktivierungsmodus wählen
Wähle den Aktivierungsmodus, der zu deiner Datenschutzrichtlinie passt – der Modus wird in deskbird Admin festgelegt, nicht in Intune:
- Unternehmensmodus (anonym): Aktiviert nur für deine Microsoft-Organisation, als anonymes Gerät ohne Nutzeridentität. Erfasst die Büroauslastung, ohne Einzelpersonen zu identifizieren, und Buchungsautomationen laufen nicht. Erfordert, dass du deine Entra-Tenant-ID zuerst bei deskbird registrierst.
- Nutzermodus: Aktiviert als angemeldete Person, die bereits ein deskbird-Konto haben muss. Die Anwesenheit wird dieser Person zugeordnet, wodurch personalisierte Funktionen wie automatischer Check-in und Buchungsautomationen freigeschaltet werden.
- Manueller Modus: Für schnelle Pilotphasen oder Tests auf nicht verwalteten Geräten verfügbar.
💡 Hinweis: Der Aktivierungsmodus richtet sich nach deinem Datenschutzmodus. Im Unternehmensmodus gelangt keine Nutzeridentität zu deskbird, daher können automatischer Check-in und automatische Schreibtischbuchung nicht ausgeführt werden. Siehe Datenschutzmodi und Datenverarbeitung.
3. Mit Intune bereitstellen
deskbird Dock wird auf Entra-verbundene, von Intune verwaltete Windows-Geräte als stille Installation ausgerollt, mit vorkonfigurierter Authentifizierung, sodass keine Anmeldung im Browser nötig ist. Schritt-für-Schritt-Anleitungen findest du im deskbird Dock Intune Windows Rollout Guide.
4. Was Nutzer nach einer stillen Installation sehen
Mitarbeitende müssen nach einer verwalteten Bereitstellung nichts tun – keine Anmeldung, kein erster Start und keine Aktion, um Dock am Laufen zu halten.
⚠️ Wichtig: Nach einer stillen Installation startet Dock erst beim nächsten interaktiven Anmelden des Nutzers. Nur den Bildschirm zu sperren und zu entsperren reicht nicht – du musst dich ab- und wieder anmelden oder das Gerät neu starten. Bis dahin gibt es kein Tray-Icon und keine Erkennung, was wie ein fehlgeschlagener Rollout aussehen kann.
Sobald Dock läuft, bleibt es selbstständig im Hintergrund aktiv. Nutzer müssen es nicht starten, aber es ist weiterhin im Startmenü und über die App-Suche verfügbar, falls sie das Dashboard öffnen möchten.