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Die Büroerkennung ist das, was deskbird Dock mitteilt, in welchem Büro sich ein Gerät befindet. Ohne sie funktioniert nichts: Monitordaten werden erst übertragen, wenn ein Gerät mit einem erkannten Büronetzwerk verbunden ist. Daher hängen Schreibtischerkennung und jede Buchungsautomatisierung von dieser Konfiguration ab. In diesem Artikel erfährst du, wie du ein Netzwerk hinzufügst, wie die Erkennungslogik funktioniert und wie du Regeln vermeidest, die entweder gar nichts oder gleich zwei Büros gleichzeitig zuordnen.
- Netzwerk zu einem Büro hinzufügen
- Wie die Netzwerkerkennung funktioniert
- Ethernet- und WLAN-Unterstützung
- Wie Werte abgeglichen werden
- Mehrdeutige Regeln vermeiden
1. Netzwerk zu einem Büro hinzufügen
Die Büroerkennung wird in der Regel vom IT-Team eingerichtet. So verknüpfst du ein Netzwerk mit einem Büro:
- Gehe zu Admin > Workplace Intelligence > Anwesenheitserkennung: Büroerkennung
- Klicke auf „Netzwerk hinzufügen“
- Gib die Büro- und Netzwerkdetails ein (WLAN-SSID/BSSID, Standard-Gateway, Subnetze oder öffentliche IP), um sie mit dem Büro zu verknüpfen
Sobald ein Netzwerk hinzugefügt wurde, werden Nutzer, die sich mit diesem Netzwerk verbinden, automatisch erkannt. Geräte, die bereits laufen, übernehmen die neue Regel innerhalb einer Stunde oder sofort über deskbird Dock > Aktivität > Jetzt synchronisieren. Nutzer werden nur eingecheckt, wenn Check-in für dieses Büro und den Ressourcentyp aktiviert ist und wenn dein Datenschutzmodus Buchungsautomatisierungen erlaubt.
2. Wie die Netzwerkerkennung funktioniert
Die Erkennung kombiniert zwei Logik-Ebenen:
- Zwischen Regeln (ODER): Du kannst mehrere Netzwerkregeln für dasselbe Büro hinzufügen. Die Verbindung zu einer beliebigen dieser Regeln löst die Erkennung und die zugehörigen Automatisierungen aus.
- Innerhalb einer Regel (UND): Alle aktivierten Bedingungen innerhalb einer einzelnen Regel müssen gleichzeitig erfüllt sein.
Das bedeutet, dass verschiedene Verbindungsszenarien – zum Beispiel WLAN und Ethernet – am besten durch jeweils eigene Regeln abgedeckt werden, anstatt alle Bedingungen in eine Regel zu packen.
💡 Hinweis: Nur aktivierte Regeln werden für die Erkennung verwendet und an Dock gesendet. Eine deaktivierte Regel wird nie angewendet und zeigt auch keine weiteren Symptome.
3. Ethernet- und WLAN-Unterstützung
deskbird Dock unterstützt sowohl Ethernet- als auch WLAN-Verbindungen. Welche Bedingungen abgeglichen werden können, hängt vom Verbindungstyp ab:
| Bedingung | Ethernet | WLAN |
|---|---|---|
| Standard-Gateway (MAC) | ✅ | ✅ |
| Subnetze (CIDR) | ✅ | ✅ |
| Öffentliche IP | ✅ | ✅ |
| WLAN-SSID | ❌ | ✅ |
| BSSID | ❌ | ✅ |
⚠️ Hinweis: Da SSID und BSSID über Ethernet nicht übermittelt werden, greift eine Regel, die eine dieser Bedingungen enthält, nur bei WLAN-Verbindungen. Für Büros, in denen Nutzer über Ethernet verbunden sind, solltest du eine Regel mit Standard-Gateway (MAC), Subnetzen (CIDR) oder öffentlicher IP anlegen. Um den Gateway-Wert zu finden, öffne das deskbird Dock Dashboard im Büronetzwerk, schau dir die Ethernet-Verbindung an und kopiere das Feld „Gateway - MAC“.
4. Wie Werte abgeglichen werden
- Öffentliche IP: Wird als exakte Adresse abgeglichen, nicht als Bereich – füge jede Adresse hinzu, über die dein Büro ins Internet geht. Eine Regel, die nur eine öffentliche IP-Adresse verwendet, greift bei jeder Verbindung von dieser Adresse, auch bei VPN- oder Heimzugriffen, die dieselbe Adresse nutzen. Dock erkennt seine eigene ausgehende Adresse nicht; deskbird prüft sie anhand der Verbindung selbst. Nach einem Netzwerkwechsel ist die Bedingung „öffentliche IP“ daher kurzzeitig nicht verfügbar und die Erkennung über eine öffentliche-IP-Regel kann bei Ankunft einen Moment länger dauern.
- WLAN-Netzwerknamen (SSIDs): Werden groß-/kleinschreibungssensitiv abgeglichen. Gateway-MAC-Adressen und Access Points (BSSIDs) sind nicht groß-/kleinschreibungssensitiv.
- Subnetze: Werden durch Enthaltensein abgeglichen. Das konfigurierte Subnetz muss gleich groß oder größer sein als das, das das Gerät sieht – ein konfiguriertes /24 passt nicht zu einem Gerät im /16.
💡 Hinweis: Büros, die nur über eine öffentliche IP erkannt werden, benötigen deskbird Dock 0.7.0 oder neuer. Bei älteren Versionen greift eine Regel, die nur eine öffentliche IP enthält, nicht.
⚠️ Wichtig: WLAN-Bedingungen hängen auch von der Standortfreigabe des Betriebssystems ab. Unter macOS und unter Windows 11 Version 24H2 und neuer kann Dock den Netzwerknamen oder Access Point ohne diese Berechtigung nicht auslesen. Jede Regel mit SSID oder BSSID greift dann stillschweigend nicht. Die Schritte zur Freigabe findest du unter deskbird Dock: Übersicht und Einrichtung.
5. Mehrdeutige Regeln vermeiden
⚠️ Stelle sicher, dass keine einzelne Verbindung zwei Büros zugeordnet werden kann. Werte können zwischen Büros geteilt werden – ein Gateway-MAC, der an mehreren Standorten identisch ist, ist in Ordnung – solange jede Regel auch ein Kriterium enthält, das sich unterscheidet, zum Beispiel das Subnetz oder die öffentliche IP.
Wenn eine Verbindung die Netzwerkregeln von zwei verschiedenen Büros erfüllt, kann deskbird nicht erkennen, in welchem Büro sich der Nutzer befindet, und überspringt die Anwesenheitserkennung für diese Beobachtung. Es gibt keine Warnung für Admins, und das Büro erscheint in Workplace Intelligence als leer – überprüfe daher deine Regeln immer dann, wenn zwei Büros einen Netzwerkwert teilen.
Da in diesem Fall kein Check-in erfolgt, wird jede Schreibtischbuchung für diesen Tag gemäß deiner No-Show-Richtlinie wieder freigegeben – genauso, als wäre niemand erschienen.